Mittwoch, 19. Oktober 2011

Hallo wie gehts dir? Denkst du manchmal an mich?

Langsam wird es Herbst. Die Tage werden kürzer. Morgens sieht man seinen Atem. Blätter knirschen unter meinen Schuhen. Die Luft ist so rein und klar, wie seit langem nicht mehr.

Es sollte eigentlich genug Zeit vergangen sein um diese paar Wochen mit ihm zu vergessen. All diese Abende, Nächte. Die Nähe, die Vertrautheit und das Gefühl sich nicht verstellen zu müssen.
Mir geht es gut, aber diese Momente, wo mir tausend Fragen durch den Kopf schießen sind nicht weniger geworden. Es sind immer mehr Fragen.
Fragen ohne jede Chance auf eine Antwort. Wie oft liege ich seit Wochen nachts wach und formuliere Sätze, die ich ihm schreiben möchte, um eine Antwort zu bekommen.
Warum hast du so gehandelt? Mich fallen und damit allein gelassen? Denkst du wirklich, dass ich selber auf mich aufpassen kann? Man kann alles, wenn man möchte, aber ich hab kein Bedarf. Du sollst ruhig sehen, wie es mir geht, wenn du mich wiedersehen solltest und was aus mir geworden ist.
Die Wochen habe ich aufgehört zu zählen, aber  ich vergesse dich nicht so schnell und wenn interessiert es, ob du nur für eine kurze Zeit in mein Leben getreten bist?!
Eine Angst beherrscht mich, die Angst, dass du mich vergisst oder schon vergessen hast. Mich gestrichen aus deinem Leben genauso, wie du mir diese Tüte mit meinen Sachen in die Hand gedrückt hast, als ich dich das letzte mal gesehen hab und ich habe auch die Tränen in deinen Augen gesehen.

23.07.2011
Erst wollte ich dir nicht gehören, aber an diesem Tag fuhr ich zu dir. Mir war egal, was ich verpassen könnte, denn ich wollte bei dir im Bett liegen und einfach mal langweilig sein. Warum? Weil ich du mir wichtiger warst als nächtliche Abenteuer!

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